Erwarten uns elegische Tänze vor Flusskulisse mit zärtlichen musikalischen Bändeleien aus mikrotonalem Jazz? Eine Maskerade zu groovigen Rhythmen im Park, leichtfüßig und einladend zum Mitmachen für alle und jeden? Ernste musikalisch-performative Improvisationen an geschichtsträchtigem Ort? Oder begegnen wir derben Possen auf dem Bahnsteig zu brachialem Techno-Gemetzel?
Kurz: Was passiert, wenn rund drei Dutzend hochklassige Künstlerinnen und Künstler aus dem Ruhrgebiet und der überwiegend näheren Nachbarschaft aufbrechen zu einer mehrwöchigen experimentellen Entdeckungsreise?
Das Ziel: Neue Musik-Theater-Szenarien zu erschaffen – offen, inspirierend, interdisziplinär, erprobt improvisierend, voll unbekannter Kollaborationen und neuer Formen.
Nach dem Auftakt Anfang Juni in Oberhausen geht es im August nach Gelsenkirchen, nach Mülheim im September, und Anfang Oktober steigt das Finale in Duisburg.
Jeder Ort steht für sich, hat eine je besondere Präsenz und Geschichte, die auch die hier erarbeiteten und präsentierten musikalisch-performativen Werke prägen werden. Jede Aufführung kann für sich erlebt werden – und bezieht sich doch auf das Ganze.
Und was passiert in den Zwischen-Akten auf der Ruhr und dem Rhein-Herne-Kanal auf der nMtS Oscar?