Elisa Kühnl
Elisa Kühnl lebt zwischen Mülheim an der Ruhr und Köln. Sie ist Mutter, Musikerin und Performerin.
Ihre künstlerische Arbeit ist geprägt von Strukturen der Intimität, des Vertrauens und von Tabus innerhalb sozialer Konstellationen. Im Zentrum steht dabei ihre Stimme, die sich gängigen Erwartungen entzieht: luftig, verspielt und überraschend, zugleich aber auch dissonant, laut und unkonventionell.
2020 initiierte sie das Projekt ΓΛΟΣΣΑ (Glossa), in dem Choreografien der Stimme und kollektive Kompositionen entwickelt werden. Ausgehend von einfachen Partituren entstehen lang andauernde Improvisationen und polyphone Abstraktionen, in denen individuelle Klänge geteilt und zu etwas Gemeinsamen werden.
2025 gründete sie gemeinsam mit Myriam Van Imschoot, Anne-Laure Pigache, Doreen Kutzke und Jule Flierl das Frauenkollektiv ΚΟΙΝΟΤΙΤΑ (Kinotita). Die dort entwickelten Werkzeuge bilden ein feministisches, ökologisches und inklusives Toolkit für kollektive Stimmkunst.
Neben ihrer Soloarbeit arbeitet Elisa Kühnl musikalisch in unterschiedlichen Konstellationen. Dann ist sie Mitautorin des Fanzines Grapefruits, sammelt Stimmen, verschriftlicht Berührungen und konzipiert Workshops zum Thema Hören. Seit 2018 arbeitet sie außerdem als Musikerin, Spielerin und Regisseurin für Theaterproduktionen, besonders gerne für Kinder.
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Ich mag das Konzept.
Zusammengewürfelt werden.
Zwei Tage gemeinsam an etwas arbeiten.
Nicht wissen, was passiert.
Ein Stück, Freundschaften, der Wunsch nach Wiederholung?
Ich bin gespannt.
